26. September 2026
Hitzesommer belastet Bauern: SPÖ Hermagor fordert „Heu-500er“
Antrag auf unbürokratische Entlastung für landwirtschaftliche Betriebe wird im Ausschuss behandelt.
Hermagor-Pressegger See – Der vergangene Sommer hat die heimische Landwirtschaft stark belastet. Die SPÖ Hermagor hat daher im Gemeinderat einen Dringlichkeitsantrag auf einen „Heu-500er“ eingebracht, eine unbürokratische Unterstützung von 500 Euro für betroffene landwirtschaftliche Betriebe. Der Antrag wird nun im zuständigen Ausschuss behandelt.
Heu musste auch bei uns zugekauft werden
Auch wenn unsere Region im Vergleich zu anderen Teilen Österreichs glimpflich davongekommen ist, blieb die Trockenheit nicht ohne Folgen. Viele Betriebe im Gemeindegebiet mussten Heu zukaufen, um ihre Tiere über den Winter zu bringen. Gleichzeitig treibt die allgemeine Teuerung die Kosten für Futter, Energie und Betriebsmittel weiter in die Höhe.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern pflegen die Landschaft, versorgen uns mit regionalen Lebensmitteln und halten unsere Ortschaften lebendig. Wenn sie in einem schwierigen Jahr unter Druck geraten, darf die Gemeinde nicht wegschauen“, betont SPÖ-Bürgermeisterkandidat Siegfried Ronacher.
Nebenerwerbsbetriebe besonders betroffen
Besonders hart trifft die Situation die Nebenerwerbslandwirte, die in der Gemeinde einen Großteil der Betriebe ausmachen. „Wer neben dem Beruf noch einen Hof bewirtschaftet, leistet enorm viel, oft mit sehr knappen Margen. Wenn dann Heu teuer zugekauft werden muss und gleichzeitig alles andere teurer wird, geht sich das für viele einfach nicht mehr aus“, erklärt Gemeinderat Markus Pernull, Spitzenkandidat der SPÖ Bauern für die Landwirtschaftskammerwahl.
Hilfe ohne Formularberg
Der Heu-500er soll rasch und ohne großen Verwaltungsaufwand bei den Betrieben ankommen. „Mit dem Heu-500er wollen wir genau diese Betriebe schnell und unkompliziert entlasten. Hilfe muss einfach sein, nicht kompliziert.“, so Pernull
